Energiekrise und Inflation führen zu einer drastischen Verschlechterung der Wirtschaftlichkeit. Die Liquidität sinkt erheblich und die Hälfte der Unternehmen sieht sich zum Stopp von Immobilien- und Nachhaltigkeitsinvestitionen gezwungen.
Für zahlreiche Organisationen und Unternehmen der Sozial- und Gesundheitswirtschaft sind die aktuellen Rahmenbedingungen mit großen wirtschaftlichen Herausforderungen verbunden. Stark steigenden Sach- und Personalkosten der Leistungserbringung stehen regulierte Vergütungen und eine begrenzte Zahlungsfähigkeit der Leistungsempfänger*innen gegenüber. Dies belastet die Ertragslage und Liquidität sowie die Investitionsfähigkeit und Innovationskraft der Einrichtungen und Dienste. Die Politik reagiert bislang unzureichend auf die Entwicklungen.
Mit dem „Trendbarometer Sozial- und Gesundheitswirtschaft“ möchten die Bank für Sozialwirtschaft und die BFS Service GmbH das Ausmaß der Herausforderungen und den Handlungsbedarf in zentralen Leistungsfeldern transparent machen.
Mittels eines Erhebungsbogens wurden ausgewählte Branchenexpert*innen strukturiert und anonym zur Geschäftslage ihrer Organisation sowie zu ihren Erwartungen für die kommenden Monate befragt. Flankiert wurde die Online-Umfrage von Experteninterviews mit ausgewählten Unternehmensvertreter*innen.
Das Lieferkettengesetz verpflichtet Unternehmen dazu, menschenrechts- und umweltbezogene Sorgfaltspflichten entlang der Lieferkette einzuhalten.
Der Leitfaden bietet Orientierung, wie Pflegeunternehmen ihre Entscheidungen unter nachhaltigen Gesichtspunkten treffen und diese Entwicklung als Zukunftschance nutzen können.
Am achten Trendbarometer Sozial- und Gesundheitswirtschaft nahmen zwischen dem 18. März und dem 12. April 2026 mehr als 150 ausgewählte Branchenexpertinnen und -experten teil. Die Erhebung von SozialGestaltung im Auftrag der SozialBank zeigt eine Branche, die sich in einem anspruchsvollen Umfeld zunehmend auf operative Stabilität und strategische Weiterentwicklung ausrichtet.