Case Studies aus der Sozialwirtschaft und dem Gesundheitswesen

Hier sehen Sie einen Auszug aus den Beratungsprojekten der SozialGestaltung.

Projektentwicklung „Schutzengelzentrum Oppum“

Der Caritasverband für die Region Krefeld e.V. plant die zukunftsfähige Nachnutzung eines Grundstücks mit einem Neubau. Vorab wurden von der SozialGestaltung zwei Marktanalysen für den Bereich der Pflege und Gesundheitswirtschaft erstellt. Aufbauend auf den Ergebnissen wurde hinsichtlich der strategischen Ausrichtung des Auftraggebers ein Workshop durchgeführt, in dem ein Raumprogramm erarbeitet wurde, das als Entscheidungsgrundlage für ein Flächenlayout und einer Kostenschätzung diente. Ziel war es, ein wirtschaftlich tragfähiges Gesamtkonzept für den Standort zu entwickeln.

Evangelische Grundschule im Landkreis Görlitz: Schulanalyse für eine Schulneugründung

Erstellung einer Schulanalyse zur Beurteilung der Tragfähigkeit einer neu zu gründenden evangelischen Grundschule.

Im Landkreis Görlitz soll durch eine Elterninitiative eine evangelische Grundschule errichtet werden, um das bisherige Bildungsangebot vor Ort zu erweitern. Zum Schulstart soll die Grundschule zunächst mit 14 Schülern in einen Bestandsbau ziehen. Perspektivisch ist eine Kapazität von bis zu 96 Schulplätzen vorgesehen, der Unterricht erfolgt dabei in jahrgangsgemischten Gruppen.

Strategieberatung zur Investitionsentscheidung und strategischen Unternehmensausrichtung

Für eine Bestandseinrichtung der stationären Pflege wurden die Optionen eines Erweiterungsbaus sowie eines Ersatzneubaus umfassend geprüft. Im Mittelpunkt stand die strategische Weiterentwicklung der Einrichtung hin zu einem vielfältigeren, zukunftsfähigen Leistungsportfolio, das den künftigen Versorgungsbedarfen und wirtschaftlichen Anforderungen gleichermaßen gerecht wird.

Strategische Weiterentwicklung der Pfeifferschen Stiftungen in Magdeburg-Cracau

Zukunftsfähige Ausrichtung des Angebotsportfolios in einem wettbewerbsintensiven Sozialmarkt

Die Pfeifferschen Stiftungen wollten ihre bestehenden Pflege- und Sozialangebote strategisch überprüfen und den Standort Cracau gezielt weiterentwickeln. Im Mittelpunkt standen tragfähige Wachstumsmöglichkeiten, eine stärkere Vernetzung der Angebote und ein quartiersbezogenes Versorgungskonzept.

Markterkundungsverfahren im Landkreis Osnabrück: Strategische Neuausrichtung eines bestehenden Altenpflegeheims

Ein bestehendes Altenpflegeheim in einer Gemeinde mit rund 9.000 Einwohnern im Landkreis Osnabrück kann trotz konstant hoher Nachfrage aufgrund der geringen Platzzahl sowie des erheblichen Modernisierungsbedarfs langfristig nicht wirtschaftlich in seiner bestehenden Form betrieben werden. Am Standort bestehen neben dem vollstationären Angebot eine Tagespflege sowie eine überschaubare Anzahl betreuter Wohneinheiten.

Im Rahmen eines Markterkundungsverfahrens wurde die SozialGestaltung GmbH beauftragt, die zukünftigen Entwicklungsmöglichkeiten des Standorts zu untersuchen. Im Mittelpunkt stand die Frage, ob eine Erweiterung der stationären Pflegekapazitäten marktseitig sinnvoll ist und welche Angebotsstruktur den zukünftigen Bedarfen der Region am besten entspricht.

CSRD-Wesentlichkeitsanalyse & ESG-Datenerhebung

Die Führer Gruppe ist ein bundesweit tätiger Betreiber im Bereich der Alten- und Behindertenpflege mit über 40 Einrichtungen und Diensten. Auch ohne aktuelle CSRD-Berichtspflicht steigen die Erwartungen von Finanzpartnern, Banken und öffentlichen Auftraggebern an transparente und belastbare ESG-Informationen deutlich. Gleichzeitig gewinnt Nachhaltigkeit zunehmend strategische Relevanz – als Faktor für Wettbewerbsfähigkeit, Finanzierungskonditionen und die Positionierung als attraktiver Arbeitgeber in einem von Fachkräftemangel geprägten Markt. 

Die Führer Gruppe verfügte bereits über vielfältige nachhaltige Initiativen und Maßnahmen. Ziel war es, diese Aktivitäten strategisch zu bündeln, ihre Wirkung messbar zu machen und auf einer strukturierten Datenbasis weiterzuentwickeln. Damit schafft das Unternehmen die Grundlage, Nachhaltigkeit gezielt zur Stärkung der Marktposition zu nutzen, interne Prozesse effizienter zu steuern und Kostenpotenziale – etwa im Energie- und Ressourcenbereich – systematisch zu identifizieren und zu realisieren. 

CO₂-Bilanzierung als strategischer Hebel für nachhaltige Unternehmenssteuerung

KWA Kuratorium Wohnen im Alter gAG verfolgt bereits seit vielen Jahren nachhaltige Ansätze – von energetischen Sanierungen über Ökostrom bis hin zu Photovoltaikanlagen und nachhaltiger Mobilität. Mit Blick auf steigende regulatorische Anforderungen, wachsende Erwartungen von Bewohner*innen, Mitarbeitenden und Finanzpartnern sollte Nachhaltigkeit, insbesondere das Thema CO2 jedoch messbar und steuerbar werden. Im Rahmen des Projekts wurde eine unternehmensweite CO2-Bilanz erstellt. 

Strategieberatung: Realisieren von Zukunftspotenzialen in Magdeburg

Strategische Weiterentwicklung eines kommunalen Pflegeanbieters

Die Wohnen und Pflegen gGmbH wollte ihr bislang stationär geprägtes Portfolio überprüfen und zukunftsfähig weiterentwickeln. Grundlage sollten eine fundierte Markt- und Wettbewerbsanalyse sowie konkrete Handlungsempfehlungen sein.

Strategieanalyse Wohlfahrtsverband: Leistungsportfolio bedarfsorientiert und wirtschaftlich ausrichten, Leistungsschwerpunkte stabilisieren

Strategische Weiterentwicklung des Leistungsportfolios des AWO Regionalverbands Mitte-West-Thüringen e.V. 

Der AWO Regionalverband Mitte-West-Thüringen e.V. verfügt über ein breites sozialwirtschaftliches Leistungsangebot und stand vor der Herausforderung, seine Angebote strategisch weiterzuentwickeln. 

Ziel war es, das Leistungsportfolio konsequent an den aktuellen und zukünftigen Bedarfen der Region auszurichten, die wirtschaftliche Tragfähigkeit sicherzustellen und gleichzeitig die verbandlichen Zielsetzungen zu stärken. Im Mittelpunkt stand die Frage:
Wie kann sich der Verband zukunftsfähig, fokussiert und wirtschaftlich stabil aufstellen? 

Nachnutzungskonzept:
Entwicklung eines inklusiven Stadtquartiers mit sozialwirtschaftlichem Schwerpunkt

Entwicklung eines nachhaltigen sozialwirtschaftlichen Nutzungskonzeptes mit Schwerpunkt Eingliederungshilfe im entstehenden Stadtquartier „Ellinger Höhe“ in 56077 Koblenz.

Im entstehenden Wohnquartier mit rund 750 Wohneinheiten für ca. 1.500 Menschen plant die Stiftung Scheuern die Umsetzung eines Angebotes der Eingliederungshilfe. Vorgesehen sind 18–24 Plätze in der besonderen Wohnform gemäß § 5 LWTG sowie ca. 10 Einzelappartements für Menschen mit Behinderung.

Das Vorhaben soll sich in die Quartiersstruktur integrieren und eine selbstbestimmte Teilhabe im Sozialraum ermöglichen. Seitens der Stiftung wird ein schlüsselfertiges Projekt favorisiert; sowohl Anmietung als auch Erwerb sind denkbar.