Kongress Betreutes Wohnen 2026

Zukunftsfähiges Seniorenwohnen:
wirtschaftlich, wirksam, wohnortnah

Zukunftsfähiges Seniorenwohnen: Wo Innovation auf Wirtschaftlichkeit trifft.

Der 5. Kongress zum Betreuten Wohnen widmet sich der zentralen Zukunftsfrage: Wie lassen sich tragfähige Wohn- und Betreuungskonzepte heute so gestalten, dass sie morgen noch Bestand haben? In einem Mix aus inspirierenden Keynotes, tiefgehenden Fachvorträgen und interaktiven Workshops verknüpfen wir strategische, digitale und pflegefachliche Perspektiven.

Unser Fokus: Wie können Innovationen, Kooperationen und neue Finanzierungsmodelle soziale Wirkung mit ökonomischer Stabilität und gesellschaftlicher Teilhabe vereinen? Profitieren Sie von exklusiven Insights wie der Vorstellung der Studie „Betreutes Wohnen 2026“ und nutzen Sie den Raum für strategisches Networking in zentraler Lage in Frankfurt am Main.

Schwerpunktthemen für den Kongress Betreutes Wohnen 2026

Dabei stehen Praxisnähe und Inspiration im Mittelpunkt. Anhand von Best Practices wird gezeigt, wie der Weg von der Idee zur Realisierung gelingt.

Erleben Sie einen informativen Tag und vernetzen sie sich mit Akteur*innen aus Sozialwirtschaft, Wohnungswirtschaft, Finanzierung und Kommunen

Es erwartet Sie:

  • Spannende Beiträge hochkarätiger Referent*innen und eine interessante Podiumsdiskussion
  • Exklusive Vorstellung der aktuellen Studie zum Betreuten Wohnen
  • Aktive Teilnahme an der Konzeptentwicklung, um praxisnahe Lösungen zu generieren
  • Schwerpunkte werden sein: Strategie & Transformation, Neue Wohn- und BetreuungskonzeptePflegefähigkeit & Versorgungsstrukturen, Finanzierung & Wirkung
  • Networking während des Kongresses – tauschen Sie sich miteinander zu Branchentrends und aktuellen Herausforderungen aus
  • Pausen für den Netzwerk-Austausch und ganztägige Verpflegung
  • u.v.m.

Für wen ist der Kongress?

Sie sind

  • Geschäftsführer*innen sozialer Einrichtungen
  • Führungskräfte aus der Sozial- und Gesundheitswirtschaft
  • Verbandsvertreter*innen
  • Sozialwirtschaftliche Entscheider*innen
  • Akteure der Wohnungs- und Immobilienwirtschaft
  • Quartiersmanager und Sozialplaner
  • Vorstände von Sozialverbänden und Stiftungen

Ihr Mehrwert

  • Aktuelle Trends und Entwicklungen
  • Praxisnahe Lösungsansätze
  • Wertvolle Networking-Kontakte
  • Innovative Konzepte und Strategien

Sichern Sie sich jetzt Ihren Platz beim wichtigsten Branchentreffen 2026!

Gemeinsam mit der SozialBank und der SozialFactoring bildet die SozialGestaltung einen starken Unternehmensverbund mit gemeinsamer Mission:
Wir gehen voran – und übernehmen Verantwortung für die nachhaltige Zukunft einer Gesellschaft des sozialen Zusammenhalts. Mit unserer Expertise und unserem starken Netzwerk liefern wir Ideen und Lösungen für eine Branche im Wandel. Mit innovativen Beratungs-, Bank- und Serviceleistungen ermöglichen wir nachhaltige Wertschöpfung im Sozial- und Gesundheitswesen.

Die Referierenden


Prof. Dr. Klaus-Michael Ahrend, Vorstand der HEAG Holding AG, Geschäftsführer des Technologie- und Gründerzentrums HUB31 und Mitglied in verschiedenen Aufsichtsgremien, Beiräten und Verbänden.

Dr. Jörg Biastoch, Geschäftsführer Humanas GmbH & Co. KG

Dr. Claus Wedemeier, Leiter des Referates Demografie und Digitalisierung im GdW – Bundesverband deutscher Wohnungs- und Immobilienunternehmen

Felix Schauppner, Leiter Neue Wohnformen und Mitglied der Stiftungsleitung Bremer Heimstiftung

Britta Klemm, Lukas Lambertz, Leitung Kompetenzcenter Sozialwirtschaft der SozialGestaltung

Enrico Meier, Prokurist und Geschäftsbereichsleiter Markt der SozialBank AG

Oliver Radermacher, Geschäftsführer Münch-Stift-APZ GmbH

 

Moderation: Susanne Leciejewski, Geschäftsführerin der SozialGestaltung

Auszug aus der Agenda - 26.11.2025 - Frankfurt am Main

Vom Kosten- zum Wirkungsfaktor: Transformation des Betreutes Wohnens

Prof. Dr. Klaus-Michael Ahrend

Effizient, digital, zukunftsfähig: Pflegefähigkeit und Budgetmanagement im Betreuten Wohnen

Dr. Jörg Biastoch

Innovationstreiber Digitalisierung im betreuten Wohnen – reale Chance oder Utopie?

Dr. Claus Wedemeier

Lebst Du schon oder wohnst Du noch? Vom Betreuten Wohnen zum sozialökolgischen Quartier

Felix Schauppner

Vorstellung der aktuellen Studie Betreutes Wohnen 2026

Britta Klemm / Lukas Lambertz

Investieren mit Wirkung: Nachhaltige Gebäude, Marktmechanismen und innovative Finanzierungsbeispiele der Zukunft

Enrico Meier

Zwischen Markt und Mission: Wirtschaftliche Steuerung und Strukturentwicklung im Betreuten

Oliver Radermacher

Wir werden auf dem Kongress unter anderem folgende, für die Branche relevante Fragen beantworten:

Wie gelingt Wohnungsunternehmen die Transformation vom passiven Vermieter zum aktiven „Ökosystem-Manager“, der Wohnen als ganzheitliche soziale Dienstleistung versteht?

Die traditionelle Trennung zwischen reiner Immobilienvermietung und sozialer Betreuung funktioniert nicht mehr. Wohnungsunternehmen laufen Gefahr, den Anschluss zu verlieren, wenn sie Mieter im Alter durch mangelnde Angebote an Pflegeheime abgeben müssen. Die Transformation zum aktiven Gestalter sichert langfristig stabile Quartiere, verlängert die Mietdauer spürbar und erschließt völlig neue, zukunftsfähige Geschäftsmodelle an der Schnittstelle von Wohnen und Gesundheit.

Hier droht ein massiver Versorgungsengpass – eine echte „Wohnungsnot im Alter“. Wenn der Bestand kaum barrierefrei ist, aber Millionen Menschen darauf angewiesen sein werden, steht die Wohnungswirtschaft unter einem enormen Druck, Bestände schnell, modular und wirtschaftlich umzurüsten. Wer jetzt nicht lernt, wie dieser Umbau im großen Stil gelingt, verfehlt den Markt der Zukunft komplett.

Ältere Menschen wollen so lange wie möglich in ihrem gewohnten Umfeld und in einer lebendigen Nachbarschaft bleiben. Reine, segregierte „Alters-Anlagen“ verlieren an Attraktivität und Akzeptanz. Für Betreiber, Träger, Investoren und Kommunen ist die Frage essenziell, wie man Quartiere entwickelt, die soziale Vielfalt und ökologische Nachhaltigkeit vereinen, um Einsamkeit zu verhindern und die Lebensqualität (Longevity) im Alter zu maximieren.

Die explodierenden Eigenanteile im stationären Sektor treiben immer mehr Menschen in die Sozialhilfe – ein Kollaps für das System und eine Tragödie für die Betroffenen. Die Branche steht unter dem immensen Druck, bezahlbare, aber qualitativ hochwertige Alternativen zu entwickeln. Ein Konzept, das durch ökonomisches Bauen und kluge Budget-Kombinationen die Kosten halbiert, löst das drängendste wirtschaftliche und soziale Problem der modernen Pflege.

Niemand kann den demografischen Wandel allein bewältigen. Wohnungsunternehmen fehlt oft das Pflege-Know-how, Pflegediensten fehlen die Immobilien, und Kommunen benötigen verlässliche Strukturen vor Ort. Die Branche muss lernen, wie strategische Partnerschaften und Joint Ventures rechtlich, finanziell und operativ sicher aufgestellt werden, um echte Win-Win-Situationen für alle Beteiligten zu schaffen.

Bauen und Sanieren im Zeichen des Klimawandels und strenger ESG-Kriterien ist extrem teuer geworden, was viele Akteure vor Projekten zurückschrecken lässt. Gleichzeitig müssen die Mieten und Nebenkosten für ältere Mieter bezahlbar bleiben. Für Investoren und Entwickler ist es überlebenswichtig zu erfahren, wie man modernste ökologische Standards so umsetzt, dass sich das Projekt durch niedrige Betriebskosten am Ende wirtschaftlich trägt.

Für Wohnungsbaugenossenschaften ist die Überalterung eine existenzielle Herausforderung: Wenn langjährige Mitglieder aufgrund von Pflegebedürftigkeit ausziehen müssen, verlieren Genossenschaften ihr Fundament und ihre Identität. Die Beantwortung dieser Frage zeigt, wie Genossenschaften durch kluge Kooperationen den Verbleib der Menschen im vertrauten Quartier sichern und so ihr soziales und wirtschaftliches Erbe schützen können.

Pflege wird heute von den Betroffenen oft als Verlust an Individualität und Autonomie erlebt, wenn sie in starre, hotelähnliche Systeme gepresst werden. Der Markt fordert jedoch Selbstbestimmung bis ins hohe Alter. Wohnformen, die Würde, gewohnte Alltagsroutinen und den Erhalt des vertrauten Umfelds flexibel ermöglichen, werden zum entscheidenden Qualitäts- und Wettbewerbsmerkmal im Pflegesektor.

Der akute Fachkräfte- und Personalmangel zwingt die Branche zu radikal neuen Wegen. Technologie darf kein theoretisches Zukunftsthema mehr sein, sondern muss im Alltag spürbar Wegezeiten verkürzen und Bürokratie reduzieren. Die Relevanz liegt darin, den technologischen Hype von echten, praxistauglichen digitalen Lösungen zu trennen, die von den Mitarbeitern akzeptiert werden und die Kostenstruktur nachweislich verbessern.

Innovative, quartiersbezogene Konzepte scheitern in Deutschland viel zu oft an starren Verordnungen, Mindestbaugrößen und mangelnder politischer Steuerung. Für die Branche ist diese Debatte das entscheidende Sprachrohr: Es geht darum, wie Politik und Kommunen durch klare strategische Vorgaben (wie integrierte Stadtwirtschaftsstrategien) und echten Bürokratieabbau die Bremsen lösen müssen, damit dringend benötigter Wohnraum überhaupt erst entstehen darf.

Die Antworten unserer Expert*innen hören Sie live am 26. November in Frankfurt am Main auf dem Kongress für Betreutes Wohnen 2026!

Kongress Betreutes Wohnen

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* =Unternehmen, die beratend für Organisationen der Sozial- und Gesundheitswirtschaft aktiv sind. Hiermit sind NICHT bspw. Betreiber oder Träger von Einrichtungen o.ä. gemeint.
580,00
Unbegrenzt