Das dritte „Trendbarometer Gesundheits- und Sozialwirtschaft“ Ergebnis zeigt, dass sich die wirtschaftliche Lage der Unternehmen innerhalb eines Jahres drastisch verschlechtert hat. Dies ist insbesondere auf Belegungsrückgänge, steigende Personalkosten, inflationsbedingte Kostensteigerungen und stagnierende Vergütungen zurückzuführen.
Infolge von fehlenden liquiden Mitteln können lediglich die notwendigsten Investitionen wie die Instandsetzung der Immobilien zur Aufrechterhaltung des Betriebs getätigt werden. Für wichtige Zukunftsthemen wie Nachhaltigkeit, Digitalisierung oder die Weiterentwicklung der Geschäftsmodelle fehlen sowohl das Geld als auch das Vertrauen der Investoren in die wirtschaftliche Stabilität der sozialen Unternehmen. Aus den Ergebnissen lässt sich die Forderung ableiten, dass politische Entscheidungsträger dringend eine angemessene Finanzierung für die Sozial- und Gesundheitswirtschaft sicherstellen müssen.
Was ist für meine Organisation wichtig und wesentlich? Die Wesentlichkeitsanalyse ist der Schlüssel, um die entscheidenden Nachhaltigkeitsthemen zu identifizieren und zu bewerten.
Kooperative Gesundheitsimmobilien wie Ärztehäuser und Medizinische Versorgungszentren lösen immer mehr Einzelarztpraxen ab.
Am achten Trendbarometer Sozial- und Gesundheitswirtschaft nahmen zwischen dem 18. März und dem 12. April 2026 mehr als 150 ausgewählte Branchenexpertinnen und -experten teil. Die Erhebung von SozialGestaltung im Auftrag der SozialBank zeigt eine Branche, die sich in einem anspruchsvollen Umfeld zunehmend auf operative Stabilität und strategische Weiterentwicklung ausrichtet.