Das dritte „Trendbarometer Gesundheits- und Sozialwirtschaft“ Ergebnis zeigt, dass sich die wirtschaftliche Lage der Unternehmen innerhalb eines Jahres drastisch verschlechtert hat. Dies ist insbesondere auf Belegungsrückgänge, steigende Personalkosten, inflationsbedingte Kostensteigerungen und stagnierende Vergütungen zurückzuführen.
Infolge von fehlenden liquiden Mitteln können lediglich die notwendigsten Investitionen wie die Instandsetzung der Immobilien zur Aufrechterhaltung des Betriebs getätigt werden. Für wichtige Zukunftsthemen wie Nachhaltigkeit, Digitalisierung oder die Weiterentwicklung der Geschäftsmodelle fehlen sowohl das Geld als auch das Vertrauen der Investoren in die wirtschaftliche Stabilität der sozialen Unternehmen. Aus den Ergebnissen lässt sich die Forderung ableiten, dass politische Entscheidungsträger dringend eine angemessene Finanzierung für die Sozial- und Gesundheitswirtschaft sicherstellen müssen.
Die Sozial- und Gesundheitswirtschaft sieht sich immer komplexeren Herausforderungen gegenüber. Um zukunftssichere Entscheidungen zu treffen, ist es entscheidend, Trends frühzeitig zu identifizieren, richtig einzuordnen und strategisch nutzbar zu machen. In unserem Whitepaper Trendmanagement zeigen wir, wie Sie Trendwissen identifizieren, strukturiert aufbereiten, methodisch analysieren und strategisch für die Weiterentwicklung Ihrer Organisation nutzen können.
Für das sechste „Trendbarometer Sozial- und Gesundheitswirtschaft“ hat die SozialGestaltung im Auftrag der SozialBank erneut Geschäftsführende von über 2.300 Einrichtungen befragt.
Für das siebte „Trendbarometer Sozial- und Gesundheitswirtschaft“ hat die SozialGestaltung im Auftrag der SozialBank vom 4. September bis 22. Oktober 2025 erneut ausgewählte Branchenexpert*innen aus sozialen Organisationen und Unternehmen befragt.