Die Ergebnisse des vierten „Trendbarometer Gesundheits- und Sozialwirtschaft“ zeigen, dass die wirtschaftliche Lage von Unternehmen der Sozial- und Gesundheitswirtschaft weiterhin äußerst angespannt ist. Im Vergleich zur Situation vor einem halben Jahr hat sie sich jedoch erstmals nicht weiter verschlechtert.
Die Branche steht aber unverändert vor großen Herausforderungen: Erstmals werden die Vergütungsverhandlungen mit den Kostenträgern neben dem Fachkräftemangel und personalbedingten Belegungsrückgängen als eine der größten Schwierigkeiten genannt. Mit den erwarteten Vergütungssatzerhöhungen können die wirtschaftlichen Defizite der Vergangenheit nicht kompensiert werden. Die Investitionsschwerpunkte für das Jahr 2024 liegen vor allem im Bereich des Personals. Dadurch besteht jedoch die Gefahr, dass andere wichtige Investitionen wie Digitalisierung oder Nachhaltigkeit in den Hintergrund treten und bestehende Investitionsstaus weiter anwachsen. Diese und weitere spannende Einsichten über die Stimmung innerhalb der Branchen können Sie hier herunterladen.
Am achten Trendbarometer Sozial- und Gesundheitswirtschaft nahmen zwischen dem 18. März und dem 12. April 2026 mehr als 150 ausgewählte Branchenexpertinnen und -experten teil. Die Erhebung von SozialGestaltung im Auftrag der SozialBank zeigt eine Branche, die sich in einem anspruchsvollen Umfeld zunehmend auf operative Stabilität und strategische Weiterentwicklung ausrichtet.
Die Sozial- und Gesundheitswirtschaft sieht sich immer komplexeren Herausforderungen gegenüber. Um zukunftssichere Entscheidungen zu treffen, ist es entscheidend, Trends frühzeitig zu identifizieren, richtig einzuordnen und strategisch nutzbar zu machen. In unserem Whitepaper Trendmanagement zeigen wir, wie Sie Trendwissen identifizieren, strukturiert aufbereiten, methodisch analysieren und strategisch für die Weiterentwicklung Ihrer Organisation nutzen können.
Für das siebte „Trendbarometer Sozial- und Gesundheitswirtschaft“ hat die SozialGestaltung im Auftrag der SozialBank vom 4. September bis 22. Oktober 2025 erneut ausgewählte Branchenexpert*innen aus sozialen Organisationen und Unternehmen befragt.