Ein bestehendes Altenpflegeheim in einer Gemeinde mit rund 9.000 Einwohnern im Landkreis Osnabrück kann trotz konstant hoher Nachfrage aufgrund der geringen Platzzahl sowie des erheblichen Modernisierungsbedarfs langfristig nicht wirtschaftlich in seiner bestehenden Form betrieben werden. Am Standort bestehen neben dem vollstationären Angebot eine Tagespflege sowie eine überschaubare Anzahl betreuter Wohneinheiten.
Im Rahmen eines Markterkundungsverfahrens wurde die SozialGestaltung GmbH beauftragt, die zukünftigen Entwicklungsmöglichkeiten des Standorts zu untersuchen. Im Mittelpunkt stand die Frage, ob eine Erweiterung der stationären Pflegekapazitäten marktseitig sinnvoll ist und welche Angebotsstruktur den zukünftigen Bedarfen der Region am besten entspricht.
Wie sind die demographischen Gegebenheiten in der Region und welche Rückschlüsse und Maßnahmen lassen sich in Hinblick auf die pflegerische Versorgung im Einzugsgebiet des Standorts ableiten?
Wie gestaltet sich die Markt- und Wettbewerbssituation am Standort in Hinblick auf vollstationäre und teilstationäre Versorgungsangebote? Wie konstituiert sich der Markt im Bereich ambulanter Wohnkonzepte, wie z.B. das Betreute Wohnen und Ambulant Betreute Wohngemeinschaften?
Welche strategischen Optionen bestehen für die Bestandseinrichtung und den Standort?
Was für Optionen bestehen mit Blick auf die Bestandseinrichtung und den Standort?
Aus Basis eines Markterkundungsverfahrens wurde eine strategische und nachhaltige Entscheidungsgrundlage für das zukünftige Angebot erarbeitet.
Markterkundungsverfahren – Analyse des Sozialmarktes