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Hier finden Sie unsere News- und Fachbeiträge.

Umbau unter Druck: Die Eingliederungshilfe zwischen Reform und Streichliste

Das Bundesteilhabegesetz (BTHG) und die Überführung der Eingliederungshilfe ins Sozialgesetzbuch Neuntes Buch (SGB IX) im Jahr 2020 haben tiefgreifende Veränderungen angestoßen. Nun drohen erhebliche Kürzungen, die den Transformationsdruck auf die Träger weiter erhöhen.

Digitalisierung & Cyberresilienz in der Sozial- und Gesundheitswirtschaft: Ein Leitfaden für wirksame, digitale Transformation 

Digitalisierung ist 2026 kein IT-Modernisierungsprojekt mehr, sondern eine grundlegende Frage der Steuerungsfähigkeit von Organisationen. Wer Prozesse, Datenkompetenz und Governance konsequent an Versorgung, Leistung, Qualität und Wirtschaftlichkeit ausrichtet, gewinnt Handlungsfähigkeit – und reduziert zugleich Cyberrisiken. Der Engpass liegt dabei häufig nicht in der Strategie, sondern in Finanzierung, Umsetzungskompetenz, Priorisierung und Veränderungsfähigkeit.

Pflegebedarf voraussehen – kleinräumig planen, gezielt handeln

Die Zahl pflegebedürftiger Menschen steigt, während sich die Versorgungslogik verschiebt: mehr Pflege zu Hause, weniger verlässlich verfügbare Heimplätze, wachsende Belastung der Angehörigen. Datenbasierte Prognosemodelle machen Pflegebedarfe heute auf Quartiersebene sichtbar – nicht erst, wenn Wartelisten entstehen. Das von der SozialGestaltung GmbH gemeinsam mit der Prognos AG und dem Institut für Gerontologie der Technischen Universität Dortmund entwickelte Modell wurde technologisch auf 100×100-Meter-Raster (Zensus) umgestellt. Es liefert belastbare Szenarien bis 2045 und weist Versorgungsrisiken frühzeitig aus.

Nachhaltigkeit in der Sozialwirtschaft

Die Sozial- und Gesundheitswirtschaft steht unter einem zunehmendem Veränderungsdruck. Nachhaltigkeit entwickelt sich dabei von einem ergänzenden Handlungsfeld zu einer strategischen Steuerungsgröße für Organisationen und Träger. Zwar wurde der Begriff in der öffentlichen Diskussion lange vor allem mit ökologischen Fragestellungen verbunden. Tatsächlich umfasst Nachhaltigkeit jedoch ein umfassendes Bewusstsein von Entwicklungen, welche ökologische, soziale und ökonomische Dimensionen miteinander verbindet.

Compliance als strategischer Erfolgsfaktor in der Sozial- und Gesundheitswirtschaft 

Die Sozial- und Gesundheitswirtschaft steht unter einem zunehmenden regulatorischen Druck. Einrichtungen der Pflege, Eingliederungshilfe, Jugendhilfe und Krankenversorgung müssen nicht nur wirtschaftlich arbeiten, sondern auch mehr Vorgaben erfüllen, mehr Nachweise erbringen und häufigere Prüfungen bestehen. Dabei geht es längst nicht nur um neue Gesetze wie das Hinweisgeberschutzgesetz oder das Lieferkettensorgfaltspflichtengesetz. Auch bestehende Anforderungen werden genauer geprüft, wie etwa Abrechnungen, Dokumentationen, Zuständigkeiten, Freigaben, Datenschutz oder Aufsichtspflichten.

Wenn Pädagogik auf Architektur trifft

Schule verändert sich. Unterricht ist weniger auf die Klasse als feste Einheit ausgerichtet und stärker auf unterschiedliche Lernformen: individuelles Arbeiten, Projektphasen, Teamarbeit, Förderung in kleinen Gruppen, Inklusion und Ganztag. Diese Entwicklung verändert den Raum. Klassische Unterrichtsräume reichen dafür oft nicht mehr aus. Schulen brauchen Flächen, die verschiedene Nutzungen parallel ermöglichen und sich im Alltag anpassen lassen.

CO₂-Bilanzierung in der Sozial- und Gesundheitswirtschaft: Warum Klimaschutz jetzt strategisch wird

Bei vielen Trägern kulminieren die Herausforderungen gerade zeitgleich: steigende Energiekosten, ein sanierungsbedürftiger Gebäudebestand – und dann die Frage von Bank oder Fördermittelgeber nach belastbaren ESG-Daten.

Steigende Eigenanteile treiben Pflegeheimkosten in die Höhe – aber starke regionale Unterschiede 

Die Pflegeheimkosten steigen weiter. Besonders deutlich zeigt sich dies beim Wachstum der Kostenanteile, die Bewohner/innen selbst tragen müssen. Insbesondere die Kostenbestandteile für die pflegerischen Leistungen– die pflegebedingten Eigenanteile – sind überproportional gewachsen

Fördermittel in der Sozialwirtschaft – Chancen, Herausforderungen und Erfolgsstrategien

In der Sozial- und Gesundheitswirtschaft steigt der Investitionsdruck: Energie- und Betriebskosten, Sanierungen, Digitalisierung und Qualifizierung laufen parallel – bei Kostensätzen, die häufig nur verzögert nachziehen. Fördermittel schließen diese Lücke nicht dauerhaft, aber sie können Projekte ermöglichen, die sonst aufgeschoben würden: von Energieeffizienzmaßnahmen über digitale Prozesse bis zu Modellvorhaben. Entscheidend ist eine Fördermittelstrategie, die Ziele, Förderlogik und Umsetzung zusammenführt.

Betreutes Wohnen weiterdenken

Betreutes Wohnen steht exemplarisch für den strukturellen Wandel im Sozialwesen. Steigende Unterstützungsbedarfe, Fachkräfte sind knapp, Investitions- und Betriebskosten nehmen zu und regulatorische und qualitative Anforderungen wachsen. Gleichzeitig bleiben Selbstbestimmung, Teilhabe und Versorgungssicherheit nicht verhandelbar.